{"id":5381,"date":"2022-06-09T12:50:49","date_gmt":"2022-06-09T10:50:49","guid":{"rendered":"https:\/\/mjvv.org\/?p=5381"},"modified":"2022-07-26T16:18:06","modified_gmt":"2022-07-26T14:18:06","slug":"madre-abigail-mi-camino-de-conversion-hoy-soy-catolica-y-ademas-religiosa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mjvv.org\/de\/referenzen\/madre-abigail-mi-camino-de-conversion-hoy-soy-catolica-y-ademas-religiosa\/","title":{"rendered":"Schwester Abigail: Mein weg der bekehrung: heute bin ich katholisch und auch ordensschwester."},"content":{"rendered":"<p>Wie begann meine Berufung? Zuerst muss ich \u00fcber das soziale und famili\u00e4re Umgebung sprechen, aus dem ich komme. Ich komme aus San Mart\u00edn, Nueva Cajamarca &#8211; Zweites Jerusalem und komme aus einer \u00fcberwiegend protestantischen Familie. Von klein auf besuchte ich die Pfingstkirche, jeden Sonntag erhielte ich und meine Br\u00fcder Unterricht in den verschiedenen Gruppen und ich studierte auch in deren Schule.<!--more--><\/p>\n<p>Als M\u00e4dchen glaubte ich, dass die Pfingstkirche die einzig wahre Kirche war. Obwohl meine Gro\u00dfeltern m\u00fctterlicherseits Katholiken waren und sie uns einluden, die katholische Kirche zu besuchen, erregte es nie meine Aufmerksamkeit. Die Taufe findet als Glaubenstaufe statt. Eine Taufe unm\u00fcndiger Kinder wird in der Regel abgelehnt. Meine beiden Br\u00fcder und ich lie\u00dfen uns also nicht taufen. In dieser Umgebung wuchs ich auf, bis ich 12 oder 13 Jahre alt war, ich war dieser Kirche sehr nahe, ich praktizierte Pfingstfasten, ich besuchte ihren Gottesdienst usw. Aber in diesem Alter rebellierte ich, ich besuchte weder die Sonntagsschule noch andere Veranstaltungen. Ich besuchte praktisch keine Kirche mehr, ich wurde ein Heide, ich glaubte an nichts. Und wenn ich es manchmal besuchte, weil sie in der Schule unsere Note im Religionskurs senkten, ich ging nicht gerne hin, weil sie uns alles verboten hatten, und ich mochte es, eine unabh\u00e4ngige junge Frau zu sein.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4200 size-full\" src=\"https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_01_-1200x500-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_01_-1200x500-1.jpg 1200w, https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_01_-1200x500-1-300x125.jpg 300w, https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_01_-1200x500-1-1024x427.jpg 1024w, https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_01_-1200x500-1-768x320.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p>Als ich in der 4. Klasse war, nahmen sie eine katholische Lehrerin an der Pentekostal Schule f\u00fcr den Religionskurs auf. Sie war sehr gut, sie ermutigte uns zu beten, mit ihr lernte ich, das Vaterunser zu beten, und in diesem Jahr wagte ich es, meinem Vater zu sagen, dass ich mich taufen lassen wollte. Mein Vater sagte ja, aber nicht in der katholischen Kirche, erst wenn ich \u00e4lter bin, w\u00fcrde ich entscheiden, wo ich mich taufen lassen m\u00f6chte. F\u00fcr mich war es ein ungeheurer Schmerz, denn es w\u00fcrde so weitergehen, wie ein einfaches Gesch\u00f6pf des Herrn.<\/p>\n<p>Im selben Jahr lud mich meine Tante in der katholischen Kirche zum Weihnachten ein, um das Krippenspiel zu sehen, die sie jedes Jahr durchf\u00fchren. Ich ging, aber ich beobachtete nur von der T\u00fcr aus. Dort sah ich, wie die Gl\u00e4ubigen sich dem Empfang der heiligen Eucharistie n\u00e4herten in der Heiligen Messe. Ich war neugierig zu wissen, was die Menschen f\u00fchlen, wenn sie die heilige Kommunion empfangen. Als ich nach Hause kam, fragte ich meine Eltern, was die heilige Kommunion sei. Sie sagten mir, dass nur die Getauften die heilige Kommunion empfangen d\u00fcrfen. Da dachte ich: Ich werde nie die Kommunion empfangen k\u00f6nnen. Nun, da war alles, weil mein Vater es nicht mochte, dass wir dar\u00fcber reden. Im Alter von 15 Jahren, wenn ein Teenager denkt, dass er alles tun kann, f\u00fchlte ich mich schrecklich gelangweilt. Ich wollte mich nur von meinen Eltern fernhalten und mit meinen Freundinnen Spa\u00df haben. \u00dcber Religion oder Gott wollte ich nichts wissen. Ich wusste nicht, was ich mit mir anfangen sollte. Meine Mutter betete f\u00fcr mich, wie die heilige Monica, f\u00fcr den heiligen Augustinus. Eines Tages sagte sie: &#8220;Ich bin in der Lage, mein Leben f\u00fcr meine Kinder zu geben.&#8221; Wie tapfer ist meine Mutter!<\/p>\n<p>Im Jahr 2013 h\u00f6rte ich, dass einige Ordensschwestern in mein Dorf gekommen waren, um Berufungen f\u00fcr ihr Kloster zu suchen. Meine Cousine und andere M\u00e4dchen waren daran interessiert. Ich hatte meiner Cousine gesagt, dass ich auch mit den Schwestern sprechen wollte, aber nur um zu wissen was ich eine Ordensschwester war, da ich keine Ahnung vom Kloster und dem Ordensleben hatte. Meine Cousine hat die Schwestern auf mein Interesse hingewiesen und sie gab ihnen die Adresse meines Hauses. Eines Tages, als ich bei meiner Gro\u00dfmutter zu Hause war, kamen die Schwestern und fragten nach der Familia S\u00e1nchez. Wir sagten ihnen, dass wir es waren. Ich hatte Angst, als sie nach mir fragten, nach meinem Namen. Ich sagte ihnen mit ein wenig Angst: &#8220;Ich bin.&#8221; Dann brachte ich die Schwestern zu mir nach Hause, damit sie meine Eltern kennenlernen konnten. Mein Vater gr\u00fc\u00dfte sie und ging zur Arbeit und kam erst in der Nacht zur\u00fcck. Anfangs sagte ich meiner Mutter, dass ich aus drei Gr\u00fcnden nicht ins Kloster gehen k\u00f6nne: 1. Ich war nicht katholisch. 2\u00ba Ich war nicht getauft. 3\u00ba Mein Vater hat es mir nicht erlaubt.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4196 size-full\" src=\"https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_02_-1200x500-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_02_-1200x500-1.jpg 1200w, https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_02_-1200x500-1-300x125.jpg 300w, https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_02_-1200x500-1-1024x427.jpg 1024w, https:\/\/mjvv.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/madre-abigail_02_-1200x500-1-768x320.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p>Ich sagte den Schwestern, ich w\u00fcrde dar\u00fcber nachdenken. Mein Vater sagte nichts in jenen Tagen, aber er fand heraus, wie das Leben in einem Kloster war. Dann kam mein Vater und sagte, dass die Schwestern l\u00fcgen, dass sie betr\u00fcgen und dass sie verkleidet sind. Ich sagte zu meinem Vater: &#8220;Die Schwestern k\u00f6nnen nicht l\u00fcgen, sonst k\u00f6nnten sie nicht \u00fcber Gott sprechen&#8221; und ich machte mich auf die Suche nach den Schwestern. Sie erkl\u00e4rten mir, dass es nicht so war, also beschloss ich, mit ihnen zu gehen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag kamen die Schwestern zu mir nach Hause, meine Mutter weinte und sagte, dass mein Vater nichts wissen will, um ein wenig mehr dar\u00fcber nachzudenken. Ich wollte wissen, wie das Kloster war. Und ich sagte zu meinem Vater: &#8220;Ich will gehen.&#8221; Die Schwestern fingen an, \u00fcber die Mission zu sprechen, und mein Vater erweichte sein Herz. Dann sagte er: &#8220;Aber meine Tochter ist nicht katholisch, sie ist nicht getauft.&#8221; Die Schwestern antworteten, sie w\u00fcrden mit einem Priester sprechen. Bis jetzt verstehe ich nicht, wie mein Vater mir die Erlaubnis gegeben hat. Am n\u00e4chsten Tag gingen wir zum ersten Mal zur Messe, ich wurde nur von meiner Mutter begleitet. Ich wusste nicht, wie l\u00e4uft der Gottesdienst ab, und ich mache alles, was die Schwestern machen. Nach der Messe gingen wir zum Priester, der annahm und versprach, viel f\u00fcr mich zu beten. Wir kehrten mit den Neuigkeiten nach Hause zur\u00fcck. Mein Vater war traurig und meine Br\u00fcder auch, aber ich f\u00fchlte mich st\u00e4rker.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Tag der Reise kam. In der Agentur wollten sie mich nicht reisen lassen, weil ich minderj\u00e4hrig war. Gott sei Dank haben sie mich akzeptiert. Erst auf dem Weg fing ich an zu weinen, und ich wollte zur\u00fcck. Ich wollte es den Schwestern sagen, aber ich erinnerte mich daran, was mir zu Hause sagten: &#8220;Wenn du gehst, geh f\u00fcr mindestens ein Jahr.&#8221; Ich erinnere mich auch, dass meine Familie mir sagte, ich solle nicht an die Heiligen glauben. Letzteres war unm\u00f6glich, denn dank seiner F\u00fcrsprache bin ich immer noch hier. So wurde ich am Ostersonntag im Kloster getauft. Am n\u00e4chsten Tag empfing ich die Erstkommunion und am Fest Christi des K\u00f6nigs die Firmung.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist Berufung ein unverdientes Geschenk, das Gott jedem gibt, den er will. Und alles, was wir tun m\u00fcssen, ist zu sagen: &#8220;Hier bin ich, Herr, um deinen Willen zu tun.&#8221;<\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"es-ES\">Schwester Abigail, Per\u00fa.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie begann meine Berufung? Zuerst muss ich \u00fcber das soziale und famili\u00e4re Umgebung sprechen, aus dem ich komme. 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